Kinder - und Babyosteopathie

Die osteopathische Behandlung von Kindern und Babys ist ein spezieller Teil der Osteopathie. Die Techniken unterscheiden sich nicht wesentlich von denen, die auch bei Erwachsenen zum Einsatz kommen. Der Unterschied liegt in der Vorgehensweise und darin, dass es das wichtigste ist Vertrauen aufzubauen. Die Behandlung ist in der Regel sanft und schmerzfrei für die Kleinen. Manchmal kann es zu Aufregung und Schreien als Reaktion kommen. Das ist, solange es nicht aus Angst geschieht, auch nicht weiter schlimm. Manchmal ist der Vertrauensaufbau sehr problematisch und es ist wichtig, dass die Mutter ihrem Kind Rückhalt und Ruhe bietet. Sie zeigt dem Kind, dass alles in Ordnung ist und "etwas gutes" geschieht. Da bei Babys die Verknöcherung des Schädels und der Schädelnähte noch lange nicht abgeschlossen ist, gehe ich sehr vorsichtig vor um die membranartigen Verbindungen zu manipulieren. Es kommen aber auch Techniken aus der viszeralen und der parietalen Osteopathie zum Einsatz um ihrem Kind zu helfen.

Beispiele für die Indikation der Kinder - und Babyosteopathie sind Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, Schreibabys, Entwicklungsstörungen, Trinkunlust, Schädelasymmetrien und Vieles mehr.

Meine Weiterbildung in Kinder - und Babyosteopathie habe ich bei Peter Berger (Craniosacraltherapeut, Kindertherapeut und Traumatherapeut) bei der VDNO absolviert, bei Frank Römer bei der IFDMO sowie beim Dozententeam der DAOM wo ich nach 2,5 jähriger Weiterbildung mit erfolgreicher Prüfung abgeschlossen habe. Der Umfang der Ausbildung betrug weitere 400 Unterrichtsstunden.

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